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Festveranstaltung Fluthilfe

Schmid bei Festveranstaltung für ehrenamtliche Helfer der Flutkatastrophe in Garmisch-Partenkirchen:
"Vorbildlicher Einsatz der Katastrophenhelfer in Garmisch-Partenkirchen und Eschenlohe verhindert schlimmeres"

16.09.2005 - 10:10 Uhr
"Durch den vorbildlichen Einsatz der Katastrophenhelfer konnte bei der Flutkatastrophe am 5. September 2005 in Garmisch-Partenkirchen und Eschenlohe Schlimmeres verhindert werden", würdigte Innenstaatssekretär Georg Schmid bei einer Feierstunde für die ehrenamtlichen Helfer den Einsatz aller Katastrophenhelfer im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Ein wahres "Husarenstück" sei, so Schmid, die Umleitung des Wildflusses Kanker entlang der Hauptstraße in Partenkirchen bis zum südlichen Ortsausgang gewesen. Schmid. "Nur durch diese wahrlich sensationelle Einsatzmaßnahme, mit Sandsäcken die sonst vierspurig befahrbare Hauptstraße im Ort in einen Fluss zu verwandeln, der mit Booten befahrbar war, konnten schlimmere Schäden für den Ort verhindert werden."

Schmid dankte allen Helfern für ihr vorbildliches Engagement: "Wir stehen noch alle unter dem Eindruck der Naturgewalten, aber auch der großen Solidarität der Menschen und der Hilfsbereitschaft. Im Landkreis Garmisch-Partenkirchen waren mehr als 2.400 Kräfte über eine Woche lang dauerhaft und unermüdlich im Einsatz um schlimmeres zu verhindern. Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Bayerisches Rotes Kreuz und die anderen Hilfsorganisationen, Polizei und Bundeswehr arbeiteten dabei vorbildlich Hand in Hand." Anerkennende Worte fand Schmid auch für das Garmisch-Partenkirchener/Murnauer-Tagblatt, das zusammen mit der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen und dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen die Festveranstaltung organisiert und finanziert hat. Als großen Erfolg bezeichnete Schmid auch den Einsatz in Eschenlohe: "Trotz der schweren Schäden, die dort im Gemeindegebiet entstanden sind, bleibt festzuhalten: Ohne die gezielte Ableitung der übergetretenen Wassermassen wäre es noch weit schlimmer gekommen." Schmid erinnerte daran, dass Eschenlohe nach dem Pfingsthochwasser 1999 und dem Hochwasser 2002 in diesem Jahr erneut vom Hochwasser getroffen wurde. Deshalb sei es wichtig, im Ort die dringend notwendigen Hochwasserschutzmaßnahmen voranzubringen. Der Freistaat stehe hier seit Jahren quasi "Gewehr bei Fuß". Schmid begrüßte vor diesem Hintergrund die Entscheidung des Eschenloher Gemeinderates vom Mittwoch Abend: "Ich freue mich, dass die Gemeinde die Einwände gegen die Planungen des Wasserwirtschaftsamtes überwunden hat. Damit ist der Weg geebnet für die schnellstmögliche Umsetzung der notwendigen Baumaßnahmen. Der Freistaat wird alles dafür in seiner Macht Stehende tun."
Quelle: Pressemitteilung StMI 406/05 15.09.2005