Hochwasserlage in Südbayern
Lage im südlichen Oberbayern und Schwaben entspannt sich weiter - an den Flussunterläufen von Iller, Isar und Inn nach wie vor kritisch - Beckstein: "Föderale Struktur des Katastrophenschutzes bewährt sich erneut"
24.08.2005 - 14:00 Uhr
Die Hochwasserlage in Südbayern ist insgesamt nach wie vor angespannt.
Während sich im südlichen Oberbayern und Schwaben bei fallenden
Pegelständen eine weitere Entspannung der Situation abzeichnet, bleibt
die Lage an den Unterläufen von Iller, Isar und Inn kritisch. Der von
den Kreisverwaltungsbehörden festgestellte Katastrophenfall besteht in
derzeit insgesamt 10 Bereichen, nämlich in den Landkreisen
Garmisch-Partenkirchen, Rosenheim, Erding, Freising, Mühldorf,
Oberallgäu, Neu-Ulm, Günzburg und Dillingen a. d. Donau sowie in der
Kreisfreien Stadt Rosenheim. Aufgehoben wurde der Katastrophenfall im
Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen am 24.08.2005 um 11.00 Uhr und in der
Stadt Kempten um 11.20 Uhr In Niederbayern bereiten sich die
Kreisverwaltungsbehörden seit gestern intensiv auf das Hochwasser vor.
Innenminister Dr. Günther Beckstein betont, dass die hervorragende Arbeit der weit über 15.000 eingesetzten Hilfskräfte zeigt, dass die föderale Struktur des Katastrophenschutzes sich erneut bewährt hat: "Unser Hilfeleistungssystem Bayern, in dem Land, Kommunen, Bund, Einheiten der Feuerwehr, der Hilfsorganisationen, des THW, der Bundeswehr und andere engagierte Organisationen eng und kooperativ zusammenarbeiten, hat einmal mehr gezeigt, wie effektiv Gefahrenabwehr funktionieren kann und wie Schlimmeres von unserer Bevölkerung, Natur und Eigentum abgewendet werden kann." Er weist die von Bundesinnenminister Otto Schily heute zum wiederholten Male erhobene Forderung nach einer zentralen Steuerung des Bundes zur Bewältigung von Großkatastrophen zurück: "Eine Kompetenzänderung ist aus bayerischer Sicht nicht erforderlich, weil die derzeitige Rechtslage ausreicht, auch länderübergreifende Katastrophen zu bewältigen." Ausdrücklich dankt Beckstein für die Angebote mehrerer Bundesländer, bei der Bekämpfung des Hochwassers Katastrophenhilfe zu leisten: "Diese spontane Hilfsbereitschaft ist ein beeindruckendes Zeichen der Solidarität". Nach derzeitigem Sachstand wird es allerdings voraussichtlich nicht notwendig sein, Hilfe von außerhalb Bayerns in Anspruch nehmen zu müssen.
Innenminister Dr. Günther Beckstein betont, dass die hervorragende Arbeit der weit über 15.000 eingesetzten Hilfskräfte zeigt, dass die föderale Struktur des Katastrophenschutzes sich erneut bewährt hat: "Unser Hilfeleistungssystem Bayern, in dem Land, Kommunen, Bund, Einheiten der Feuerwehr, der Hilfsorganisationen, des THW, der Bundeswehr und andere engagierte Organisationen eng und kooperativ zusammenarbeiten, hat einmal mehr gezeigt, wie effektiv Gefahrenabwehr funktionieren kann und wie Schlimmeres von unserer Bevölkerung, Natur und Eigentum abgewendet werden kann." Er weist die von Bundesinnenminister Otto Schily heute zum wiederholten Male erhobene Forderung nach einer zentralen Steuerung des Bundes zur Bewältigung von Großkatastrophen zurück: "Eine Kompetenzänderung ist aus bayerischer Sicht nicht erforderlich, weil die derzeitige Rechtslage ausreicht, auch länderübergreifende Katastrophen zu bewältigen." Ausdrücklich dankt Beckstein für die Angebote mehrerer Bundesländer, bei der Bekämpfung des Hochwassers Katastrophenhilfe zu leisten: "Diese spontane Hilfsbereitschaft ist ein beeindruckendes Zeichen der Solidarität". Nach derzeitigem Sachstand wird es allerdings voraussichtlich nicht notwendig sein, Hilfe von außerhalb Bayerns in Anspruch nehmen zu müssen.
Quelle:
Pressemitteilung StMI 369/05 24.08.2005
